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Fürst Pückler Parks - Bad Muskau / Branitz Fotos von unseren GartenreisenIm Zentrum der Anlage befindet sich das Alte Schloss. Es beherbergt heute das Fürst-Pückler-Museum mit historischen Wohnräumen und einer Ausstellung zum Leben und Werk des Fürsten Pückler, sowie die Cottbuser Sammlung mit Gemälden von Carl Blechen. Dem Schloss gegenüber liegen der Marstall, die einst Pücklers Pferde beherbergten - heute mit Ausstellungsräumen und das Kavalierhaus, in dem sich heute eine Gaststätte befindet. Zwischen beiden Gebäuden liegt die Pergola mit Reliefs des dänischen Bildhauers Berthel Thorwaldsen, Antikenkopien aus Zinkguß und ein Bronzeabguß der Venus Italica von Canova. An Gebäuden sind im Park außerdem zu sehen: am südöstlichen Ende des "Inneren Parks" die neogotische Parkschmiede, im Norden das klassizistische Cottbuser Torhaus und die historische Schloßgärtnerei mit dem Ananashaus. Der Gutshof mit Multimedia Ausstellung, Museumsladen und Besucherzentrum ist das neue "Eingangstor". Der Branitzer Park ist ein nach dem "Zonierungsprinzip" angelegter Landschaftsgarten mit gestalterisch differenzierten Parkbereichen. Der "Innere Park" mit dem Gelände der Ökonomie und der Gärtnerei ist auf einer Fläche von ca. 100 ha angelegt. Fürst Pückler gestaltete außerdem die den Park umgebende Feldflur, den "Äußeren Park" als "ornamental farm" auf einem Gesamtareal von ca. 600 ha. Um das Schloss legte er einen sehr reich mit Blumenbeeten, Plastiken, weiteren Schmuckelementen und Ziergehölzen ausgestatteten Pleasureground (den Blumenpark) an. Hier verwendete Pückler auch fremdländische Gehölze, während er im Park nur einheimische pflanzen ließ. Einmalig in Europa - nach einigen Quellen weltweit - sind die im Westteil des Parkes gelegenen Pyramiden (Seepyramide und Landpyramide). Blick aufs das 1945 niedergebrannte "Neue Schloß", das - wieder
aufgebaut - ab dem Spätsommer 2008 als ein modernes Ausstellungszentrum
über den Gartenfürsten
Pückler und seinen Muskauer Park informieren wird.
Fuchsienbrücke mit einem "Pfannenkuchenbeet" (von Terrakotta-Palmetten
eingefassten Blumenflächen, als Füllhorn oder als Blumenkorb
gestaltet)
Blick zurück
Eichsee-Wasserfall mit Findling
Riesige Strauchkastanie mit schönen, farblich abgestimmten Beetanlagen
Der Blick zurück
Auch hier Beete mit blühenden Blumen
Und weitere Impressionen:
Schließlich ging es noch über die Doppelbrücke (ohne
Kontrolle) in den polnischen Teil, der allerdings längst nicht
so attraktiv ist wie der deutsche.
das Fürst Pückler Denkmal
Blick auf Brücke von polnischer Seite aus
Viadukt auf der polnischen Seite - hier wußten wir dann nicht
mehr weiter und haben uns verlaufen...
Aber man sah Häuser von hier oben - und so sind wir dann auf diesem
Weg unter dem Viadukt auf eine Straße gestoßen, an deren
Ende das Schild zurück zum Park zu finden war... (denn wir mußten
ja wieder über die Grenzbrücke zurück u unserem geparkten
Auto.)
1845 musste der Fürst Muskau verkaufen - er hatte sich mit seinem
Landschaftsgarten total überschuldet. Daraufhin zog er nach Schl0ß
Branitz und begann dort, in kleinerem Rahmen, wieder einen Park anzulegen,
der ebenfalls ein Gartenkunstwerk von internationaler Bedeutung ist..
Foto von der ägyptischen Treppe aus
Und noch näher - mit schöner Spiegelung. Die Pyramide ist
übrigens mit wildem Wein bepflanzt, der sich im Herbst bekannterweise
wunderschön rot verfärbt.
Ägyptische Brück mit Blick auf die Landpyramide
Blick auf die historischen Gewächshäuser
Spiegel-Kugel
Parasol (Rennbahnhügel)
"Rosenhügel" mit Blick auf die Warwick-Vase über einem Hundegrab
Henriette Sonntag (1806-1854) war seit 1825 in Berlin eine viel umjubelte Sängerin. Auch Fürst Pückler gehörte zu ihren "Fans" und lies diese Büste gießen. Die Büste stand zunächst im Park von Muskau und wurde später nach Branitz umgesetzt . Eine der wenigen Frauen, die Pückler abblitzen ließen, war
die Opernsängerin Henriette Sontag. «Sie würde eine allerliebste
Mätresse abgeben», konstatierte er, als er sie 1826 erstmals
sah. Doch die Schöne entzog sich dem Annäherungsversuch und stürzte
den Verliebten in tiefe Depressionen. In seinem Meisterwerk, dem Branitzer
Park, widmete er der Sontag eine goldene Büste.
In Branitzer Marstall-Gebäude läuft gerade (bis Oktober noch)
eine Ausstellung:
Die
Goldenen Äpfel - Wissenswertes rund um die Zitrusfrüchte
Ein besonderer Aspekt der Ausstellung ist eine Sammlung von Einwickelpapieren
für Zitronen, Orangen und Mandarinen.
Zwei Buchtipps zum Schluß:
Bitte beachten: Copyright Fotos Wolfgang Brandt / Maria Mail-Brandt! Linktipps:Reisebuchtipps Reiseshop - Reiseführer und Reise-Accessoires ![]() |
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